{"id":245,"date":"2009-08-04T08:38:42","date_gmt":"2009-08-04T06:38:42","guid":{"rendered":"http:\/\/svgoki.bplaced.net\/\/wordpress\/?p=245"},"modified":"2009-08-04T08:38:42","modified_gmt":"2009-08-04T06:38:42","slug":"weit-und-breit-keine-uebermaechtige-mannschaft-in-sicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress.sv-gonterskirchen.de\/?p=245","title":{"rendered":"Weit und breit keine \u00fcberm\u00e4chtige Mannschaft in Sicht"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p>Es ist schwer, in der an diesem Wochenende startenden Saison in der Fu&szlig;ball-Kreisliga A Alsfeld\/Gie&szlig;en einen so klaren Favoriten zu benennen, wie es noch in der vergangenen Runde die FSG Homberg\/Ober-Ofleiden gewesen war. Geht es nach den Vereinsvertretern, werden sich in den n&auml;chsten Monaten die FSG M&uuml;cke\/Merlau\/Atzenhain und die SG Gonterskirchen\/ Freienseen um die Spitzenposition streiten. Auch ein W&ouml;rtchen um den Aufstieg mitreden will der Kreisoberliga-Absteiger und Alsfelder Kreispokal-Sieger, der SV Nieder-Ofleiden. Mit Spannung erwartet wird indes die Rolle der FSG G&ouml;belnrod\/Beltershain\/Harbach, die sich nach der Verpflichtung von Trainer Oliver Funk im Neuaufbau befindet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/p><\/div>\n<p> <!--more--> <\/p>\n<div align=\"left\">\n<p><span>Funk hat sich bei seiner neuen Aufgabe vor allem langfristig hohe Ziele gesteckt. &raquo;Im ersten Jahr ist der Aufstieg noch kein Thema. Ich peile eine Platzierung im oberen Drittel an&laquo;, sagt er. Ihm stehen dabei neben den vier hochkar&auml;tigen Neuzug&auml;ngen, die Funk von der SG Obbornhofen\/Bellersheim mitgebracht hat, vier Nachwuchskr&auml;fte aus der eigenen Jugend zur Verf&uuml;gung. In der n&auml;chsten Runde sollen nochmals etwa f&uuml;nf Spieler aus der A-Jugend in den Seniorenkader sto&szlig;en. Mit der ein oder anderen zus&auml;tzlichen Verst&auml;rkung k&ouml;nnte dann der ganz gro&szlig;e Wurf gelingen &#8211; doch das ist Zukunftsmusik. Mit der bisherigen Vorbereitung ist Funk zufrieden: &raquo;Es waren immer 22 bis 23 Spieler im Training&laquo;, sagt Funk und verdeutlicht damit, dass sich wieder eine gewisse Euphorie eingestellt hat. Mit Co-Trainer Christian Stasch, der im Moment noch mit einer Verletzung zu k&auml;mpfen hat, in vier bis sechs Wochen aber wieder auf dem Platz stehen soll, will Funk in seiner Abwehr die Viererkette einf&uuml;hren.<\/p>\n<p> Dass sich das Sprichwort &raquo;neue Besen kehren gut&laquo; best&auml;tigt, erhofft sich auch die SG Gonterskirchen\/Freienseen, wo mit Markus K&ouml;nighaus ebenfalls ein neuer Coach arbeitet. Der 28-J&auml;hrige war bisher im B&uuml;dinger Raum als Spieler in der Gruppenliga aktiv und &uuml;bernimmt nun sein erstes Traineramt. Sobald seine derzeitige Knieverletzung ausgestanden ist, wird er die Mannschaft auch auf dem Platz unterst&uuml;tzen. Au&szlig;erdem beim Saisonstart fehlen wird Spielf&uuml;hrer Wojytek Romejko. K&ouml;nighaus, der wie Funk in der A-Liga mit Viererkette agieren will, bezeichnete die bisher absolvierten Testspiele bis auf die Partie gegen die eigene Reserve (1:1) als zufriedenstellend. Die Favoritenrolle schiebt er aber einem anderen Team zu: &raquo;M&uuml;cke\/Merlau\/Atzenhain wird vorne sein.&laquo;<\/p>\n<p> So abwegig ist dieser Gedanke nicht. Die &raquo;Dreier-SG&laquo; hat im vergangenen Jahr Platz vier belegt und sich f&uuml;r die kommende Runde verst&auml;rkt. Spielertrainer blieb Olcay Sirin, der zuletzt angeschlagen war. Viel verspricht man sich bei der FSG vom neuen Sturm, dort wird k&uuml;nftig wohl Kevin Young an der Seite des amtierenden Torsch&uuml;tzenk&ouml;nigs Mario Erb auflaufen.<\/p>\n<p> Platz drei bis sieben hat der SV Nieder-Ofleiden als Ziel ausgegeben. Nach dem Abstieg will die Truppe von Achim Vaupel, der mit St&uuml;rmer Stefan Schick die F&auml;den in der Hand h&auml;lt, die vergangene Runde, die au&szlig;er dem Gewinn des Alsfelder Kreispokals wenig Gutes hatte, so schnell wie m&ouml;glich vergessen machen.<\/span><\/p>\n<p><span>Mit 20 Zug&auml;ngen in die neue Saison geht der TSV Burg-\/Nieder-Gem&uuml;nden. Darunter befinden sich einige ehemalige Spieler des Kreisoberliga-Aufsteigers FSG Homberg\/Ober-Ofleiden, vor allem aber Spieler aus dem eigenen Nachwuchs. Selbstbewusst wurde das Saisonziel gesteckt: F&uuml;r die ersten f&uuml;nf soll es reichen beim TSV, der zuletzt mit elf Siegen und elf Niederlagen Mittelma&szlig; war. Nur einen Platz hinter den Gem&uuml;ndenern landete die SG R&uuml;ddingshausen\/Londorf. Die Elf von Bernd Gagstatter, der als Spielertrainer in sein zweites Jahr geht, muss in dieser Runde den Abgang von Goalgetter Benjamin Leckel verkraften (TV Langsdorf). Ziel ist zun&auml;chst der Klassenerhalt. Den will auch die SG Bechtelsberg erreichen, die beim Ligaerhalt in der neuen Runde vom Aufstieg der SG Kesselbach\/ Odenhausen\/Allertshausen profitierte. Die Bechtelsberger haben allerdings mit einem stark &raquo;abgespeckten&laquo; Kader zu k&auml;mpfen, da der SV Elbenrod eine Fu&szlig;ballabteilung ins Leben gerufen hat und in der B-Liga an den Start gehen wird &#8211; ausnahmslos mit Spielern, die sich zuletzt f&uuml;r Bechtelsberg die Schuhe geschn&uuml;rt hatten.<\/p>\n<p> Der SV Alsfeld, in den 1990er Jahren noch Landesligist, wird wohl auch in dieser Saison nicht viel zu bestellen haben, wenn es um die Aufstiegspl&auml;tze geht. Nachdem die Rambacher vor zwei Jahren noch die Favoritenrolle innehatten, dieser am Ende aber nicht gerecht wurden, landeten sie in der vergangenen Saison nur auf Rang zehn. Trainer Klaus Diehl m&ouml;chte nun aber einen einstelligen Platz erreichen.<\/p>\n<p> H&ouml;hepunkt der Vorbereitungsphase beim SV Bobenhausen war das eigene, anspruchsvoll besetzte Turnier, das die Mannschaft von Michael Krause gewinnen konnte, der in gro&szlig;en Teilen der Vorbereitung auf den 19-j&auml;hrigen Marcel Seipp, B-Liga-Torsch&uuml;tzenk&ouml;nig der vergangenen Saison, verzichten musste (Urlaub). Am vergangenen Wochenende absolvierte der SVB ein dreit&auml;giges Trainingslager, ehe es am n&auml;chsten Freitag zu Hause gegen M&uuml;cke\/Merlau\/Atzenhain losgeht &#8211; eine echte Standortbestimmung. &raquo;Wir wollen vermeiden, einen der letzten drei Pl&auml;tze einzunehmen&laquo;, hofft Krause.<\/p>\n<p> Zweiter Aufsteiger ist die SG Schwalmtal, die kampflos durch die Relegation kam und &auml;hnlich wie Bobenhausen in der Personalpolitik auf Kontinuit&auml;t setzen. Mit nur drei Zug&auml;ngen und einem Abgang rotierte es im Kader wenig. Klar, dass auch f&uuml;r die Truppe von Christian Donath erst mal der Klassenerhalt angesagt ist.<\/p>\n<p> Beim SV Hattendorf geht Heiko Liebers in sein zweites Trainerjahr. Mit Rang elf und 35 Punkten in der letzten Saison konnte sich seine Mannschaft aus dem Abstiegskampf heraushalten. Nicht mehr zur&uuml;ckgreifen kann der Spielertrainer auf seinen erfolgreichsten Torsch&uuml;tzen. Steffen Korell wechselt nach nur einem Jahr beim SVH zur SG Altenburg\/Eudorf\/Schwabenrod und wird eine L&uuml;cke hinterlassen.<\/p>\n<p> Auf dem 13. Platz rangierte die SG Romrod\/ Zell in ihrer ersten A-Liga-Saison. Die Mannen um Goalgetter Jan Weitzel werden auch in ihrem zweiten Jahr wieder alles daransetzen, die Klasse zu halten.<\/span><\/p>\n<p><span>Mit gemischten Gef&uuml;hlen geht die SG Lumda\/Geilshausen in die Saison. Nicht immer zufrieden war Spielertrainer Dirk Schmidt mit der Trainingsbeteiligung in der Vorbereitung. In den beiden Spielen beim Gr&uuml;nberger Stadtpokal entt&auml;uschte die SG mit zwei deutlichen Niederlagen. Beim eigenen Turnier um den Lumdatalpokal sprang zwar auch nur Platz vier heraus, hier zeigte sich der Trainer vom Auftreten seines Teams allerdings angetan. Kompensieren muss Schmidt die Abg&auml;nge von Patrick Sagrauske (VfR Lich) und Kevin Young (M&uuml;cke\/Merlau\/Atzenhain). Daf&uuml;r verst&auml;rkt Florian Schnell den SG-Sturm, der die FSG Bernsfeld\/Weitershain verlassen hat.<\/p>\n<p> Andreas Lochmann, der es bei der SG Ruppertsburg\/Wetterfeld ins zweite Jahr geschafft hat, peilt &#8211; wie im Vorjahr &#8211; einen Platz unter den ersten f&uuml;nf an. Der Torgarant bei der SG hie&szlig; in der vergangenen Runde einmal mehr Jochen Heinemann, der mit 27 &raquo;Buden&laquo; &uuml;ber ein Drittel aller Treffer f&uuml;r seine Farben markiert hat.<\/p>\n<p> In Saasen kommen die Zug&auml;nge alle von der FSG Bernsfeld\/Weitershain, die freiwillig aus der A-Klasse absteigt. Verzichten muss der SV ab sofort auf zwei Spieler, die ihr Karriereende erkl&auml;rt haben, darunter Mark Philippe Keil, der bereits mit 28 Jahren seine Fu&szlig;ballschuhe an den Nagel geh&auml;ngt hatte. Trainer Anton Krippner stellt den Teamgeist beim SV Saasen in den Vordergrund: &raquo;Wir werden versuchen, unser Spiel nicht so sehr von Einzelspielern abh&auml;ngig zu machen und mehr das gesamte Team in die Verantwortung zu nehmen.&laquo;<\/p>\n<p> Im Gegensatz zur B-Liga wird die Alsfelder A-Klasse nur einen direkten Aufsteiger haben. Der Zweite spielt in der Relegation um das Kreisoberliga-Ticket. Eine Klasse tiefer m&uuml;ssen dann im Mai der 15. und der 14. der A-Liga. Der Verein auf Rang 13 spielt die Relegation &raquo;nach unten&laquo;.<\/p>\n<p> Christoph Sommerfeld (Gie&szlig;ener-Allgemeine)<br \/> <\/span><\/p>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist schwer, in der an diesem Wochenende startenden Saison in der Fu&szlig;ball-Kreisliga A Alsfeld\/Gie&szlig;en einen so klaren Favoriten zu benennen, wie es noch in der vergangenen Runde die FSG Homberg\/Ober-Ofleiden gewesen war. 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